TET der zweite Tag

Direkt morgens um 9 los, in den Niederlanden ist auch Pfingsten und ich will noch ein paar km die Trails ohne Wanderer und Radler genießen.

Es lohnt sich, ein sind ein paar schöne Ecken dabei von Waldwegen bis Sandpisten. Nach 5h TET die Wettervorhersage gecheckt, für morgen mies angesagt, deswegen abgedreht und über Land zurück ins Ruhrgebiet. Das nächste mal probiere ich die Passage hoch an die See!

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TransEuroTrail Niederlande

Mitten aus dem Ruhrgebiet los in Richtung Niederlande, dann eingestiegen in den TET (transeurotrail).

Das Wetter perfekt, die offroad Etappen gut zu fahren. Eine sandige zerfurchte Auffahrt, aber alles mit einer schweren Enduro machbar. Hier und da tückischer loser Sand, ungewohntes Terrain für mich. Deswegen meine Empfehlung, nehmt euren Wingman mit!

Go out and Play…

Man, es regnet schon wieder! Dabei steht die Freeride jetzt fertig unten, wartet nur darauf ins Gelände zu starten. Und ich werde langsam nervös, wird die Saison so besch…() wie die letzte? Oder klappt gesundheitlich und technisch mal alles?

Eine Handvoll Tage

That’s it, eine Handvoll Tage auf dem Moped sind rum…. aber, übers Timmelsjoch ein klasse Finale! Zwar (fast) nur onroad, aber wunderbare, beeindruckende Landschaft. Hinter dem Hahntennjoch ein letzter Kaffe neben einem idyllischen Bergbach, danach die letzten Kilometer nach Pfronten zurück. Ein Finisher Bier dort, wo es los ging….

Quattro oder der vierte Tag

Der vierte Tag…. von Lamon aus sind wir ordentlich bis zum Passo Brocon hoch „geschottert“ (wir lassen kleine Felsplatten und kopfgrosses Geröll mal außen vor) und haben oben anerkennende Blicke geerntet, alle anderen dort sind gesittet die Straße hoch gekommen. Wieder im Tal gab es an einem wunderbaren einsamen Platz am Fluss selbst gekochten Kaffee…. über den Passo Rollo in den Dolomiten weiter Richtung Bozen hat uns der Regen eingeholt, nach zwei Stunden erfolglosem abwettern geht’s weiter, siehe da: in Meran scheint die Sonne!

Alpenloop der Dritte

Von Riva los Richtung Nordwesten…. über rund 30km Piste (übrigens aus dem offroad Reiseführer „Westalpen und Gardasee“ von Pistenkuh) bis Asiago. Von dort hinauf zum Monte Verena, viel grober Schotter bis zu einer Militär Festung aus dem 1. Weltkrieg. Aus 4 Geschütztürmen von 2012 Metern Höhe aus wurde in die Österreichischen Linien gefeuert, von dort aus haben die Österreicher mit Mörsern erwidert. Ein schauriger Höhepunkt des Tour Tages, man sollte sich der Geschichte bewusst sein und daran denken, was Europa bedeutet. Heute Abend in Lamon, einem verschlafenen Bergdorf…

Preparing for the Alps

Die Termine stehen, im Frühsommer geht es in die Alpen. Auch die Route ist grob geplant, von Füssen über Reschen und Stilfser Joch runter zum Gardasee, dann östlich durch die Dolomiten hoch zurück nach Füssen. Insbesondere im Grenzgebiet von Trentino die eine oder andere Militär Straße, abseits des Asphalts.
So viel zur Theorie…und nachdem meine Reisebegleitung angekündigt hat mit einer größeren Reise Enduro antreten zu wollen, bin auch ich ins Grübeln geraten…

Nach abendfüllenden Studium von Testberichten, technischen Daten, stöbern in Annoncen ging es auf einmal ganz schnell: der Marke treu geblieben, tausche ich meine „Kati“ KTM 640 LC4 Einzylindermotor gegen eine etwas neuere 990 LC8 ….

Zwei Welten: so leicht wie die EXC wird sie nie werden, aber ein paar kg müssen runter 😉

Nun, mehr Leistung und Komfort wird mit Gewicht bezahlt, als Leichtbau Fetischist und mangels perfekter (offroad) Fahrkünste steht bis zur eigentlichen Tour neben allen weiteren Aufgaben eine Diät an, für mich sowieso, aber auch für die LC8… was es bringt? Mal sehen, das Resultat wird eine weitere Geschichte.